MASAMOTO LINIE

Masamoto steht für die klassische japanische Messerkultur der Sushi-Küche. ISSHO TABERU führt die einseitig geschliffenen Formen Deba und Yanagiba.

Die Klingen bestehen aus Shirogami No. 2, einem weissen Papierstahl bei 63 HRC, mit Griff aus Magnolienholz. Das Deba zerlegt Fisch präzise; die lange, schmale Yanagiba führt saubere Zugschnitte durch rohen Fisch und eignet sich ebenso für hauchdünne Fleischschnitte wie Carpaccio.

Hinter der Linie steht Masamoto Sohonten, ein Haus, das die japanische Messerkultur seit dem 19. Jahrhundert prägt und heute in sechster Generation von Masahiro Hirano geführt wird; von Masamoto stammt zudem das Gold Kamagata Masamoto 18 cm aus der Gold Damast Reihe. Die Klingen sind standardmässig für Rechtshänder geschliffen, Linkshänder-Ausführungen auf Anfrage. Shirogami ist ein Kohlenstoffstahl und nicht rostfrei: nach Gebrauch trockenreiben und gelegentlich ölen.

Häufig gestellte Fragen zur Masamoto Linie

Was heisst einseitiger Schliff?

Die Klinge ist nur auf einer Seite angeschliffen. Das erlaubt besonders feine, saubere Schnitte und ist typisch für klassische japanische Messer der Sushi-Küche.

Wofür braucht man ein Sashimi-Messer?

Ein Sashimi-Messer wie die Yanagiba schneidet rohen Fisch in einem langen Zug, ohne die Struktur zu quetschen. So bleiben Oberfläche, Geschmack und Präsentation erhalten; auch hauchdünne Fleischschnitte wie Carpaccio gelingen damit.

Yanagiba oder Deba, wofür?

Die Yanagiba ist lang und schmal und für Sashimi und Zugschnitte durch rohen Fisch gedacht. Das Deba ist kräftiger und dicker und dient dem Zerlegen von Fisch.

Gibt es die Masamoto-Messer für Linkshänder?

Ja, auf Anfrage. Standardmässig sind die einseitig geschliffenen Klingen für Rechtshänder ausgelegt, Linkshänder-Ausführungen fertigt Masamoto auf Bestellung.

Sind die Masamoto-Messer rostfrei?

Nein. Shirogami No. 2 ist ein Kohlenstoffstahl. Nach Gebrauch trockenreiben und gelegentlich mit Mineralöl pflegen, dann bleibt die Klinge geschützt.

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"An Masamoto schätze ich die klare japanische Werkzeugkultur, die Präzision und die Konzentration auf das Wesentliche. Genau diese Haltung spürt man bei jedem Schnitt."

CHRISTOPH RAINER, IKIGAI

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