UNSERE SCHMIEDE

Hinter jeder ISSHO TABERU Linie stehen Meister, Werkstätten und Spezialisten aus Japan, die ihr Wissen über Generationen weitergegeben haben. Jede Linie trägt ihre eigene Herkunft und Handschrift, doch alle verbindet derselbe Anspruch: kompromisslose Qualität, gefertigt mit Präzision und fernab industrieller Beliebigkeit.

Auf dieser Seite lernst du die Persönlichkeiten kennen, die hinter unseren Linien stehen. Ihre Arbeit macht sichtbar, warum ISSHO TABERU für mehr steht als für Schärfe allein: für echte Handwerkskunst aus Japan und für Messer, die sich im Alltag der Spitzenküche bewähren.

TOSHIKI NANBU

TOSHIKI NANBU

Echizen, Fukui

Toshiki Nanbu ist 86 Jahre alt und trägt die Echizen Schmiedekunst in dritter Generation weiter. Seit 67 Jahren schmiedet er selbst und steht damit für ein Handwerk, das über Jahrzehnte mit derselben Konsequenz gelebt wurde.

Toshiki Nanbu schmiedet mit Steinkohle und arbeitet mit einer Ruhe und Konsequenz, die über Jahrzehnte gewachsen ist. Den richtigen Moment erkennt er über die Farbe des Stahls mit dem blossen Auge. Genau diese Erfahrung und dieses Gefühl für Hitze, Timing und Material prägen die Präzision seiner Messer bis heute und machen seine Arbeit so entscheidend für die Izutsuki Linie.

HIDEAKI SARUWATA

HIDEAKI SARUWATA

Seki, Gifu

Saruwata Hideaki steht für eine Werkstatt, die heute in der 13. Generation geführt wird und seit über 350 Jahren am selben Ort in Seki arbeitet. Diese lange Weitergabe von Wissen und Erfahrung prägt den Charakter seiner Arbeit bis heute und macht seine Werkstatt zu einem Teil jener Klingentradition, für die Seki weltweit bekannt ist.

In genau diesem Umfeld entstehen Messer, die nicht nur durch ihre Leistung überzeugen, sondern auch durch die Kontinuität einer Werkstatt, in der Qualität über Jahrhunderte gewachsen ist. Seine Messer prägen die Damast Linie und verbinden sichtbare Meisterschaft, präzise Schneidleistung und eine Herkunft, die man in jedem Detail spürt.

Murakami Fumio

Murakami Fumio

Tokyo, Tokyo

Murakami Fumio steht in einer Werkstatttradition, die eng mit dem Namen Umeji verbunden ist. Umeji war die Linie seines Vaters und Ausdruck einer handwerklichen Haltung, die über Jahre gewachsen ist. Murakami Fumio führt diese Tradition weiter und entwickelt sie in seiner eigenen Arbeit konsequent fort.

Seine Arbeit steht in der Tradition des Kanto Style Gyuto, also jener in Tokio und der Kanto Region geprägten Form des japanischen Kochmessers, in der westliche Klingenform und japanische Präzision zusammenfinden. Aus dieser Herkunft entwickelt Murakami Fumio seine eigene, leichte und freie Interpretation des Tokyer Gyuto, die der Gyuto Linie ihren besonderen Charakter gibt.

Masahiro Hirano

Masahiro Hirano

Tokyo, Tokyo

Masahiro Hirano ist die sechste Generation von Masamoto Sohonten und direkter Nachfolger innerhalb der Linie, die auf den Gründer Minosuke Matsuzawa zurückgeht. Damit trägt er nicht nur die Gegenwart des Hauses, sondern auch eine historische und handwerkliche Kontinuität, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

Masamoto steht für die klassische japanische Messerkultur in ihrer diszipliniertesten Form. Gerade bei Deba und Yanagiba zeigt sich diese Herkunft in einer Präzision und funktionalen Klarheit, die klassische einseitig geschliffene Werkzeuge der Sushi Küche auszeichnen. Genau darin liegt auch die besondere Bedeutung dieser Linie für alle, die japanische Technik, Küchenhierarchie und traditionelle Schneidkunst in ihrer klassischen Form erleben wollen.

Yoshito Yamakawa

Yoshito Yamakawa

Kashiwa, Chiba

Yoshito Yamakawa steht für eine Werkstatttradition, die aus einer tiefen Sorge um den Verlust echter Handarbeit entstanden ist. Über fast zehn Jahre hinweg lernte er unter Moriei Seki, bis er die traditionellen Fertigkeiten beherrschte und daraus seine eigene Handschrift entwickelte.

Seine Messer entstehen in über 30 manuellen Schritten und auf eine Geschwindigkeit von nur zwei Messern pro Tag reduziert. Dass seine Arbeit das Dento Zeichen trägt, unterstreicht ihre besondere Bedeutung zusätzlich. In Japan steht diese Auszeichnung für traditionelles Handwerk mit regionaler Verwurzelung und über Generationen weitergegebenem Können. Genau daraus entstehen Messer mit kompromissloser Handarbeit, aussergewöhnlicher Schärfe und echtem Sammlerwert.

Fujita Netsushori

Fujita Netsushori

Seki, Gifu

Fujita Netsushori steht nicht für eine klassische Schmiedegeschichte, sondern für einen entscheidenden Qualitätsschritt der Carbon Linie. Seine Arbeit prägt genau jenen Moment, in dem aus Material Verlässlichkeit, Konstanz und Alltagstauglichkeit entstehen.

Im Härte und Wärmebehandlungsprozess übernimmt Fujita Netsushori eine Schlüsselrolle. Im Sub Zero Verfahren wird die Klinge auf minus 75 Grad heruntergekühlt, um das Stahlgefüge zu stabilisieren und die Grundlage für Härte, Konstanz und verlässliche Schneidleistung zu schaffen. Genau diese Arbeit macht die Carbon Linie robuster und alltagstauglicher.

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YOSHITO YAMAKAWA

Yoshito Yamakawa fertigt seine Messer in über 30 manuellen Schritten und auf eine Geschwindigkeit von nur zwei Messern pro Tag reduziert.