Sashimi-Messer: das Yanagiba von Masamoto

Ein Sashimi-Messer schneidet rohen Fisch in einem einzigen langen Zug. Die klassische Form dafür ist das Yanagiba: lang, schmal und einseitig geschliffen, damit die Schnittfläche glatt bleibt und Struktur, Geschmack und Präsentation erhalten bleiben.

ISSHO TABERU fĂĽhrt das Yanagiba von Masamoto Sohonten aus Tokio, heute gefĂĽhrt in sechster Generation. Die Klingen bestehen aus Shirogami No. 2 mit 63 HRC, sind einseitig geschliffen und tragen Griffe aus Magnolienholz: die Referenz fĂĽr traditionelle japanische Schneidtechnik.

Zwei Längen decken den Alltag ab: 21 cm für die meisten Filets, 30 cm für grosse Stücke in einem einzigen Zug. Shirogami No. 2 ist ein reiner Kohlenstoffstahl und damit rostanfällig, verlangt also etwas mehr Sorgfalt in der Pflege. Wer sich für ein Yanagiba entscheidet, wählt japanische Schneidkultur in ihrer klassischsten Form.

Häufig gestellte Fragen zu Sashimi-Messern

WofĂĽr braucht man ein Sashimi-Messer?

Für rohen Fisch, der in gleichmässige Scheiben geschnitten wird. Die lange, schmale Klinge trennt das Filet in einem Zug, ohne zu drücken oder zu reissen. So bleiben Textur und Glanz der Schnittfläche erhalten.

Warum ist ein Yanagiba einseitig geschliffen?

Der einseitige Schliff erzeugt eine sehr feine Schneide und löst den Schnitt sauber vom Fisch ab. Er ist die Grundlage der traditionellen japanischen Sushi- und Sashimi-Technik.

Eignet sich ein Sashimi-Messer auch zum Filetieren?

Nur eingeschränkt: Das Yanagiba ist zum Schneiden fertiger Filets gebaut, nicht zum Zerlegen ganzer Fische. Dafür ist das kräftigere Deba gedacht, das du in der Sushi-Collection findest.

Welche Länge sollte ein Yanagiba haben?

Für die meisten Filets zuhause reichen 21 cm. Wer grössere Fische oder ganze Stücke schneidet, arbeitet mit 30 cm, weil die Klinge dann in einem einzigen Zug durchgleitet.

Wie pflege ich ein Sashimi-Messer?

Shirogami ist ein reiner Kohlenstoffstahl und damit rostanfällig: nach Gebrauch sofort spülen, trockenreiben und gelegentlich mit Mineralöl pflegen, nie in die Spülmaschine. Zeigt sich doch ein Rostfleck, reibst du ihn mit einem Weinkorken und etwas Cremeseife weg. Nachgeschärft wird auf dem Wasserstein; für Messer von ISSHO TABERU kostenlos.

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"Die Messer von ISSHO TABERU stehen für echtes japanisches Handwerk. Aussergewöhnliche Qualität, die ich jeden Tag in meiner Küche geniesse."

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